USA

USA - Bevölkerung

Die Hauptstadt und zu gleich der Regierungssitz der USA ist Washington. Die größten Städte der USA sind New York mit 8,1 Mio. Einwohnern, Los Angeles (3,8), Chicago (2,9), Houston (2,0), Philadelphia (1,5), Phoenix (1,4), San Diego (1,3),Dallas (1,2), San Antonio (1,2), Detroit (0,9) und San José (0,9).

Die USA ist bekannt für ihre gemischte Bevölkerung. Oft wird hier der Begriff Schmelztiegel oder Melting Pot benutzt um die Bevölkerung der USA zu beschreiben. Bevor die Europäer die USA besiedelten, wurde das Land von den Indianern bevölkert. Die ersten Europäer die die USA besiedelten waren vor allem spanischer, französischer und englischer Herkunft. Ein paar Jahrhunderte später folgten dann auch Siedler aus Deutschland und Irland.

Zur Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts begannen Siedler aus anderen Regionen Europas die USA zu bevölkern. Diese kamen vorrangig aus Italien, Osteuropa und Skandinavien. Die aus Osteuropa stammenden Siedler waren vor allem Juden, die in den USA Schutz suchten.

Basierend auf einer Volkszählung im Jahre 2000 bildeten deutschstämmige Amerikaner die größte Herkunftsgruppe. Diese waren mit ca. 43 Millionen Personen vertreten.

Insgesamt stammen heute 74% der Amerikaner aus Europa ab.

Neben den europäischen Vorfahren sind vor allem auch Afroamerikaner weit verbreitet. Sie haben mit 13% den zweitgrößten Anteil an der Bevölkerung der USA. Deren Vorfahren waren die afrikanischen Sklaven, die im 19. Jahrhundert in die USA gebracht wurden. Die meisten Afroamerikaner leben in den Industriestädten des Nordens.

Ein weiterhin bestehendes Problem in den USA sind die enormen Unterschiede zwischen der weißen und afroamerikanischen Bevölkerung.

So ist es noch heute so, dass afroamerikanische Menschen ein geringeres Einkommen vorzuweisen haben, als die weiße Bevölkerung. Neben dem Einkommen sind auch die Lebenserwartung und die Ausbildung weitaus geringer ausgeprägt als bei der weißen Bevölkerung.

Im Gegensatz dazu sind die Kriminalitäts- und Hinrichtungsraten bei der afroamerikanischen Bevölkerung weitaus höher.

Eine weitere Bevölkerungsgruppe bilden die lateinamerikanischen Menschen. Diese sind am häufigsten im Südwesten der USA und in Florida vertreten. Diese werden umgangssprachlich auch als Latinos bezeichnet. In den Statistiken der USA werden die lateinamerikanischen Menschen separat geführt. In den letzten Jahrzehnten wuchs der Anteil der lateinamerikanischen Bevölkerung stetig auf 13% der Gesamtbevölkerung an. Die meisten lateinamerikanischen Menschen sind in die USA eingewandert, weil sie vor der wirtschaftlichen Not in ihren Heimatländern fliehen mussten. Aus diesem Grund leben viele von ihnen als illegale Einwanderer in den USA. Insgesamt sind geschätzte 12 Millionen Menschen in den USA als illegale Einwanderer vertreten.

Hinter der lateinamerikanischen Bevölkerung bilden die asiatischen Einwanderer mit ca. 4 % eine kleinere Gruppe. Diese stammen z.B. aus Japan, China, Korea, Philippinen und Indien.

Eine ebenfalls kleine aber langsam wieder wachsende Bevölkerungsgruppe bilden die Indianer oder auch Native Americans genannt. Diese sind vor allem in den Reservaten angesiedelt aber auch in Alaska, South Dakota und Oklahoma.

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