USA

USA - Wirtschaft

Die USA verfügt über die weltweit größten Volkswirtschaft, mit einem BIP von 14,1 Billionen Dollar. Des Weiteren hat die USA mit ca. 46.000 Dollar das weltweit achthöchste BIP pro Kopf.

Der Dienstleistungssektor der USA erwirtschaftet ca. 70% des gesamten realen BIP, wovon ca. ein Drittel im Immobilien-,Banken- und Versicherungsgeschäft erwirtschaftet werden.

Das verarbeitende Gewerbe erwirtschaftet ca. 20 % und die Landwirtschaft sowie der Bergbau tragen zu 1,6% zum BIP bei.

Die Inflationsrate der USA liegt bei ca. 3 % und das Wirtschaftswachstum bei ca. 2%.

Die Arbeitslosenquote der USA liegt bei ca. 4,6 %.

Im Jahr 1913 übernahm das Federal Reserve System die Aufgaben einer staatlichen Notenbank. Die derzeitige Armutsschwelle wurde im Jahr 2006 festgelegt. Demnach gelten Familien mit vier Personen, die ein Jahreseinkommen von 20.614 US-Dollar aufweisen, als arm. Für Singles liegt die Schwelle bei 10.294 US-Dollar im Jahr. Insgesamt lebten im Jahr 2006 ca. 36 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Dies macht insgesamt 12,3 % der Gesamtbevölkerung aus. Somit gilt jeder achte Einwohner der USA als arm. Dies lässt sich nochmal aufteilen in Erwachsene mit 10,4% der Gesamtbevölkerung und 17,2% der Kinder.

Auf Grund dieser Gegebenheiten wurde ein gesetzlicher Mindestlohn von 5,15 Dollar erhoben. Dieser ist jedoch abhängig von den Bundesstaaten, die meistens einen höheren Mindestlohn vorschreiben.

Im Jahr 2007 wurde insgesamt 1.964,6 Milliarden Dollar in die USA importiert und der Export lag bei ca.1.149,2 Milliarden Dollar. Daraus ergibt sich ein sehr hohes Handelsbilanzdefizit von 815,4 Milliarden Dollar. Weiterhin wurden Dienstleistungen in Höhe von 372,3 Milliarden Dollar in die USA importiert. Im Gegensatz dazu wurden Dienstleistungen in Höhe ca. 479,2 Milliarden Dollar exportiert. Daraus ergibt sich ein Gesamtdefizit im Außenhandel von 708,5 Milliarden Dollar.

Das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen liegt bei 43.389 Dollar, wobei 16% der Haushalte ein Bruttoeinkommen von über 100.000 Dollar vorzuweisen haben.

Nach der amerikanischen Aufteilung der Haushaltseinkommen verdienten die oberen zwanzig Prozent mehr als 88.030 Dollar jährlich. Im Gegenzug dazu verdienten die untersten zwanzig Prozent weniger als 18.500 Dollar im Jahr. Besonders die Bildung und die Herkunft haben in den USA einen erheblichen Einfluss auf das Bruttoeinkommen. Dies spiegelt eine Studie wider die belegt, dass das Bruttoeinkommen, für eine Person mit High School Abschluss, bei 26.000 Dollar im Jahr liegt und eine Person mit einem akademischen Grad, ein Bruttoeinkommen von durchschnittlich 81.400 Dollar vorzuweisen hat. Somit hat die weiße Bevölkerung ein weitaus höheres Bruttoeinkommen, als die lateinamerikanische und die afroamerikanische Bevölkerung.

Das Durchschnittsbruttoeinkommen bei der weißen Bevölkerung liegt bei 57.518 Dollar und bei der afroamerikanischen Bevölkerung bei 30.134 Dollar jährlich.

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